Blog


Unsere Abenteuer rund ums Dolmetschen

d-interp bei der Night of Light

Um auf die dramatische Situation in der Veranstaltungsbranche aufmerksam zu machen, wurde die Night of Light inszeniert - natürlich auch unterstützt von d-interp.


„Wenn wir gut sind, dann sieht man uns nicht, dann nimmt man uns gar nicht wahr“. Das sind die Worte von Torsten Dietz, soloselbständiger Veranstaltungstechniker, der gestern Abend mit zwei rot angestrahlten Dolmetschkabinen vor dem Brandenburger Tor an der Aktion Night of Light 2020 teilgenommen hat. Dabei strahlten Unternehmen der Veranstaltungswirtschaft und Event-Locations, Kongresshäuser und sonstige Spielstätten in ganz Deutschland in der Nacht vom 22. auf den 23.06.2020 ihre Gebäude mit roter Beleuchtung an, um auf die dramatische Situation in der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam zu machen. „Die nächsten 100 Tage übersteht die Veranstaltungswirtschaft nicht!“, so die Aussage der Veranstalter.

Vor Ort, am Brandenburger Tor, wurde Torsten Dietz unterstützt von Ellerbrock Konferenztechnik, Medialvent und vielen weiteren freien Veranstaltungstechnikern. Auch d-interp war mit an Bord. Sara Campos Arnoldi und Vivi Bentin setzten sich um 22.00 Uhr, als die bundesweite Aktion gestartet wurde, in die Kabinen. Torsten Dietz hielt eine kurze Ansprache, die von den beiden d-interp-Dolmetscherinnen symbolisch verdolmetscht wurde.

Ebenso hat der Verband der Konferenzdolmetscher im BDÜ e. V. sehr schnell auf die Anfrage zur Teilnahme reagiert. Kurzfristig wurden noch ein Banner gedruckt, die Sozialen Medien mit Informationen versorgt und die Verbandsmitglieder zur Teilnahme aufgerufen. Viele DolmetscherInnen kamen am Pariser Platz zusammen, um stellvertretend für alle KonferenzdolmetscherInnen auf die schwierige wirtschaftliche Lage unseres Berufsstands aufmerksam zu machen. Insgesamt eine sehr gelungene Aktion!

Auch Hauptstadt.tv berichtete in einem Beitrag, in dem die beiden Kolleginnen sogar zu sehen sind! Hier geht's zum TV-Bericht.

Vertauschte Arbeitsplätze dank Corona

Damit die Dolmetscherinnen den Sicherheitsabstand einhalten konnten, wurde kurzerhand der Sitzungssaal zur Kabine.


1,40 m x 1,40 m sind die Standardmaße einer mobile Dolmetschkabine. Viel zu klein also, um den im Moment gebotenen Abstand von der Kabinenpartnerin halten zu können. Da die Teilnehmer an der Besprechung aber sowieso nicht vor Ort waren, sondern per Online-Konferenz zugeschaltet wurden, durften die Dolmetscherinnen samt notwendiger Technik kurzerhand im Sitzungssaal Platz nehmen. Der Sitzungsleiter wiederum saß in der Dolmetschkabine, um ungestört durch die Besprechung führen zu können. Für einen reibungslosen Ablauf sorgte der Techniker in der Regiekabine, der sich nicht nur darum kümmerte, dass die Dolmetscherinnen den Ton in guter Qualität auf die Ohren bekamen, sondern auch, dass die rund hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer problemlos zuhören konnten – egal in welcher Sprache.

Auch das ist eine weitere Möglichkeit, wie bei virtuellen Meetings oder Telefonkonferenzen im Moment Dolmetscher zum Einsatz kommen und trotzdem alle Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden können. So können Sie sich auf die Inhalte konzentrieren, wir übernehmen die sprachliche Verständigung. Auch bei der Planung Ihrer virtuellen Veranstaltung helfen wir Ihnen natürlich gerne! Sprechen Sie uns einfach an!

Fallstudie in Zeiten von Covid-19

Dolmetschen mit gebührendem Abstand bei einer Online-Betriebsversammlung


„Das lief doch super!“ waren sich alle Beteiligten der ersten Online-Betriebsversammlung des Konzerns einig: der Betriebsrat, die Geschäftsführung und die Gremienvertreterinnen und -vertreter vor Ort in ihren Berliner Geschäftsräumen. Und auch wir Dolmetscherinnen waren hochzufrieden mit dem Vor-Ort-Dolmetschhub, den unser Technikpartner gezaubert hatte: In diesem Fall eine professionelle Dolmetschkabine, angedockt an die „WebEx Events“-Konferenz des Kunden. Dieses Set-Up ist natürlich auch mit anderen Plattformen möglich und erlaubte die reibungslose Verdolmetschung der Vorträge, der Q&A-Session und sogar der spontan aktiv geschalteten Online-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer.

Etwa 10 Rednerinnen und Redner befanden sich im Raum, alle mit 2 Meter Abstand an ihren Tischen, und wir live dabei, mit direkter Sicht und direktem Ton – genau so, wie wir es brauchen und lieben. Zeitweise waren 1.100 Teilnehmer im Livestream! Wirklich ein fabelhaftes Beispiel, wie eine internationale Veranstaltung in Corona-Zeiten laufen kann.

Wenn auch Sie über die Verdolmetschung Ihres Online-Events nachdenken: Sprechen Sie uns an und wir finden eine passende Lösung.

Dolmetschen in der Corona-Krise

Remotedolmetschen aus einem Dolmetsch-Hub bei einer mehrsprachigen Konferenz - das funktioniert? Ein Erfahrungsbericht von Konferenzdolmetscherin Martina Theimer


Die Welt steht still! Haben Sie auch das Gefühl? Oder sind Sie momentan eher damit beschäftigt, das Tagesgeschäft Ihres Unternehmens irgendwie am Laufen zu halten? Wie kommunizieren wir, wenn Meetings, Konferenzen und Versammlungen aller Art untersagt sind? Aktuell sind virtuelle Meetings, sowie Video- und Telefonkonferenzen die einzige Möglichkeit, um wichtige Besprechungen mit Kollegen und Geschäftspartnern umzusetzen. Doch was passiert bei internationalen Meetings, mit Teilnehmern, die unterschiedliche Sprachen sprechen? Wie lassen sich solche Gespräche ferndolmetschen? Um auch in der Corona-Krise wie gewohnt mit den Dolmetschern Ihres Vertrauens weiterarbeiten zu können, hat man sich in der Konferenztechnik-Branche etwas einfallen lassen: Remote Simultaneous Interpreting (RSI) oder auch Remotedolmetschen. Hört sich super an, oder? Aber funktioniert das auch?

Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen sagen, es funktioniert. Und zwar richtig gut. Als etablierte Simultandolmetscherin war ich sehr gespannt auf meinen ersten Einsatz im RSI-Hub und hatte auch meine Zweifel, ob das mit der Internetverbindung und dem Sichtkontakt und den ganzen übrigen Anforderungen an eine gelungene Konferenz auch wirklich funktionieren kann, ohne Aussetzer. Und das hat es. Es hat reibungslos funktioniert. Das Internet war stabil, Ton- und Bildqualität waren gut und alle Teilnehmer konnten sich in einer stabilen, zuverlässigen Umgebung störungsfrei mit ihrer Arbeit beschäftigen. Und auch ich als Dolmetscherin habe alles, was ich brauche, um meine Arbeit leisten zu können, damit Sie auch in Krisenzeiten kommunizieren können.

Das Team von d-interp hat diese Möglichkeiten direkt vor der Haustür, da in Stuttgart und Berlin jeweils ein RSI-Hub mit der nötigen Technik eingerichtet wurde, sodass Sie Ihre Tagungen ganz bequem mit Videodolmetschern durchführen können, ganz egal, wo Sie sich befinden. Im Hub ist die nötige Konferenztechnik und Simultantechnik permanent eingerichtet, die nötige Bandbreite ist über dedizierte Leitungen gesichert. Die Dolmetscherkabinen sind mit großen Bildschirmen und einer guten Tontechnik ausgestattet. Im Hub können auch alle übrigen Teilnehmer zugeschaltet werden, Sie benötigen dafür nur eine technische Grundausstattung, zu der wir Sie gerne beraten.

Ein Besuch im Dolmetsch-Hub

So normal kann Ihre Veranstaltung auch in Corona-Zeiten sein


Auf Einladung der Firma PCS testeten Sara Campos Arnoldi und Vivi Bentin den neuen Dolmetsch-Hub in Berlin.

Es ist fast alles wie früher. Zumindest für die Dolmetscherinnen: Eine Dolmetschkabine mit einer ganz normalen Bedienkonsole, ein freundlicher Techniker, der für guten Ton und klares Bild sorgt – nur die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind nicht vor Ort, sondern vor ihren jeweiligen Computern und Bildschirmen im Homeoffice. Der Dolmetsch-Hub der Firma PCS verbindet zwei nützliche Dienstleistungen miteinander: Zum Einen setzt das Unternehmen auf Wunsch für den Kunden eine digitale Konferenz auf. Das kann über Zoom oder auch über andere Video- und Telefonplattformen geschehen. Und zum Anderen schließt PCS daran die Dolmetschkabinen direkt an, sodass eine nahtlose Verdolmetschung zwischen allen Teilnehmern und Sprachen möglich wird. Das Beruhigende dabei: Qualifiziertes technisches Personal kümmert sich sowohl um die Vorbereitung, die technischen Vorab-Checks, das Aufsetzen der Konferenz, die Moderation und Betreuung der digitalen Veranstaltung als auch um den Anschluss, den Aufbau und die Betreuung der Dolmetschkabinen. Das alles ist möglich dank starker Bandbreiten, hochwertiger technischer Ausstattung und vor allem top-verlässlicher Betreuung durch die Techniker. Fast könnte man den aktuellen Ausnahmezustand vergessen… Auf unserem Bild zu sehen beim Testen: Vivi Bentin mit Kollegin in der Dolmetschkabine und Sara Campos Arnoldi als Online-Teilnehmerin.

So kann auch Ihre Veranstaltung professionell und entspannt stattfinden. Sprechen Sie uns an!

Hillary Clinton auf der Berlinale

Vivi Bentin dolmetscht bei der 70. Berlinale, unter anderem die ehemalige US-Außenministerin und Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton.


„Sie war weder so gut noch so schlecht, wie manche behaupten.“ Gegen eine solche Grabsteininschrift hätte Hillary Clinton keine Einwände. Im Februar war die ehemalige US-Außenministerin und Präsidentschaftskandidatin 2016 auf der 70. Berlinale zu Gast und stellte ihre neue Dokuserie „Hillary“ vor, die aktuell auf Sky läuft. Vivi Bentin war im Auftrag des Dolmetscher-Service Braunstein als Dolmetscherin live dabei. Hier hören Sie sie ab Minute 27:00. https://www.berlinale.de/de/im-fokus/videos/vod.html?p=3&view=40126

Und auch wenn sie es zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste: Vivi dolmetschte auch die Pressekonferenz des diesjährigen Berlinale-Gewinners „There is no evil“ des iranischen Filmemachers Mohammed Rassulof, zumeist ins Englische: https://www.berlinale.de/en/in-focus/videos/vod.html?p=1&view=47817

Vivi Bentin beim 50. World Economic Forum

Als Teil der deutschen Delegation dolmetschte Vivi Bentin während des 50. World Economic Forums in Davos.


Als Teil der deutschen Delegation dolmetschte Vivi Bentin während des 50. World Economic Forums in Davos. Unter dem Motto „Committed to improving the state of the world“ bringt das von Klaus Schwab im Jahr 1971 gegründete Weltwirtschaftsforum alljährlich international führende Wirtschaftsexpert_innen, Politiker_innen, Wissenschaftler_innen, gesellschaftliche Akteur_innen und Journalist_innen zusammen, um über aktuelle globale Fragen zu diskutieren.

d-interp bei der Jahresmitgliederversammlung des VKD

Wie jedes Jahr am letzten Wochenende im Januar machten sich auch dieses Jahr Dolmetscher_innen aus allen Ecken Deutschlands auf zur Jahresmitgliederversammlung des Verbands der Konferenzdolmetscher - so auch d-interp.


Wie jedes Jahr am letzten Wochenende im Januar machten sich auch dieses Jahr Dolmetscher_innen aus allen Ecken Deutschlands auf zur Jahresmitgliederversammlung des Verbands der Konferenzdolmetscher (VKD) – von vielen auch liebevoll „Klassentreffen“ genannt. Auch die Mitglieder von d-interp waren wieder dabei, als in Leipzig am 25. und 26. Januar verbandsinterne Berichte und dolmetschrelevante Entwicklungen des letzten Jahres besprochen wurden. Außerdem wurde ein Teil des Vorstands turnusgemäß neu gewählt, der Aufnahmeausschuss bekam neue Mitglieder und die Region Nord neue Referenten. Auch das Nachwuchsprogramm bekam eine neue Koordinatorin und startete einen neuen, zweijährigen Programmzyklus. In diesem Mentoringprogramm bilden erfahrenen Konferenzdolmetscher_innen mit jungen Kolleginnen oder Kollegen ein Tandem und helfen diesen in den ersten zwei Jahren des Berufsstarts. Nachdem sich unser d-interp-Mitglied Vivi Bentin schon im allerersten Jahrgang als Mentorin zur Verfügung gestellt hatte und danach drei Jahre als Koordinatorin das Nachwuchsprogramm leitete, ist sie auch im Jahrgang 2020-2022 wieder als Mentorin dabei und wird einer jungen Kollegin mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Vivi Bentin dolmetscht bei "Neue Stimmen 2019"

Alle zwei Jahre findet der internationale Gesangswettbewerb "Neue Stimmen" statt. Diesmal war Vivi Bentin als Dolmetscherin mit dabei.


Alle zwei Jahre findet der internationale Gesangswettbewerb „Neue Stimmen“ statt – so auch in diesem Oktober. Im Halbfinale streiten 20 und im Finale 10 Nachwuchssängerinnen und -sänger um den begehrten Preis. Vivi Bentin war als Dolmetscherin dabei; Sie hören sie im Video u.a. ab Minute 10:00, 33:00 und 1:18:00. Die besondere Herausforderung in diesem Setting: Die Verdolmetschung der inhaltlich sehr dichten und sprachlich sorgsam komponierten Vorstellung der Sänger und der von ihnen vorgetragenen Werke, und das immer genau auf den Punkt.

https://www.youtube.com/watch?v=4YtR32ey7SY

Eröffnung des Remote Simultaneous Interpreting Hub

Die Einladung im Posteingang hörte sich sehr interessant an: „Eröffnung unseres RSI-Hubs in Neuhausen." Unser Mitglied Sabine Kreuzpaintner ist der Einladung gefolgt.


Die Einladung im Posteingang hörte sich sehr interessant an: „Eröffnung unseres RSI-Hubs in Neuhausen.“ Die Mail kam von Neumann & Müller, einem Anbieter von Veranstaltungs- und Konferenztechnik, und RSI steht für Remote Simultaneous Interpreting. Gemeint ist damit, dass die Konferenzdolmetscher nicht direkt im Veranstaltungsraum sitzen, mit Sicht auf Redner, Präsentationen und Publikum, sondern dem Konferenzgeschehen von einem anderen Ort aus folgen und auch von dort aus dolmetschen. Das kann ein separater Raum am Konferenzort selbst sein, wenn z.B. der Konferenzraum zu klein ist, um auch die Kabine mit zugehöriger Technik zu beherbergen, oder der Veranstalter etwa an einem Messestand keine Kabine im für die Besucher sichtbaren Bereich haben möchte. Oder es kann ein Raum sein, der gar nicht mehr in der Nähe des Konferenzorts liegt, sondern vielleicht mehrere hundert Kilometer entfernt in einem RSI-Hub.

Zugegebenermaßen ist letzteres noch eher Zukunftsmusik, immerhin ist der gerade eröffnete RSI-Hub von Neumann&Müller der erste seiner Art in Deutschland. Eben aus diesem Grund war ich neugierig, wie ein solcher Hub wohl funktioniert, für welche Veranstaltungen er sich eignet und nicht zuletzt, wie sich das Arbeiten für die Dolmetscher anfühlt. So habe ich mich gleich für einen der Termine Mitte Juli angemeldet, an dem der Hub Dolmetschern und Kunden vorgestellt werden sollte.

Nach einer kurzen Führung durch die Räumlichkeiten und einer leckeren Tasse Cappuccino gab es erstmal einen Überblick über das Unternehmen und die Beweggründe für die Gründung des Hubs. Branchenzahlen sagen, dass die Anzahl der ausländischen Teilnehmer auf Konferenzen in Deutschland stetig ansteigt. Allein letztes Jahr um 10,9% und um ganze 150% in den letzten 12 Jahren. Mehr ausländische Teilnehmer heißt natürlich auch immer mehr Sprachen, die gesprochen werden, und immer mehr Einsatzmöglichkeiten für Dolmetscher. Letztere müssen oft zum Konferenzort reisen, dort übernachten, es müssen vor Ort Kabinen aufgebaut und nach der Veranstaltung wieder abgebaut werden, die ganze Technik muss hin und wieder weg transportiert werden – kurz und gut, es ist Aufwand, den man vermeiden könnte, würden die Dolmetscher aus einem Hub heraus dolmetschen. Mikrofone, Kameras, Lautsprecher etc. sind an den meisten Konferenzorten sowieso vorhanden und inzwischen ist die moderne Übertragungstechnik auch so weit, dass Bild und Ton in hoher Qualität verlässlich übertragen werden können. Somit stellt die Übertragung an den Hub keinen großen Extraaufwand mehr dar. Im Hub sitzen die Dolmetscher, folgen der Konferenz über einen Bildschirm, hören alles, was vor Ort gesprochen wird und dolmetschen – so als würden sie in einer mobilen Kabine vor Ort sitzen. Und die Teilnehmer vor Ort bekommen den Dolmetschton entweder wie gehabt über UHF- oder Infrarotempfänger auf ihre Kopfhörer oder nutzen ihr Smartphone als Empfänger. Alles natürlich superschnell und supersicher mit diversen Sicherheitsprotokollen verschlüsselt.

Soweit die Theorie. Als Dolmetscherin war ich natürlich hauptsächlich an meinem Arbeitsplatz interessiert – der Dolmetschkabine. Die ist im Hub keine wirkliche Kabine, sondern eher ein kleines Büro (wenn auch fensterlos), mit riesigem Bildschirm an der Wand, bei dem schon ein bisschen Kinofeeling aufkommt. Die Dolmetschpulte sind die neusten ihrer Art, die Tische und Stühle individuell höhenverstellbar und die Klimaanlage wohltemperiert und vor allem leise. Vom Komfort her natürlich ein großer Fortschritt im Vergleich zu den mobilen Dolmetschkabinen. Man merkte sofort, dass sich Neumann&Müller bei der Ausstattung die Unterstützung einer professionelle Konferenzdolmetscherin geholt hatte. Getestet wurde dann natürlich auch – allerdings nur mit einem aufgezeichneten Video. Trotzdem reichte es für einen ersten – durchaus positiven - Eindruck aus.

Alle anwesenden Dolmetscher waren sich einig: der RSI-Hub ist eine interessante Erweiterung der technischen Möglichkeiten beim Konferenzdolmetschen. Nun muss sich in der Praxis zeigen, wann der Einsatz sinnvoll ist. Wir alle sind auf jeden Fall sehr gespannt!